Probe mit Urban Beyer

Am Montag, den 4. November 2013, hatte die Bigband des WG seinen Probetag, um die Improvisation zu erlernen. Dafür hatte Herr Fink den Jazzer Urban Beyer engagiert, der uns dies beibrachte.

Um kurz nach 15:00 Uhr haben wir mit der Probe begonnen. Alle waren da.

Anfangs hat Herr Beyer sich kurz vorgestellt und hat dann direkt angefangen auf der Trompete zu spielen. Er hat immer ein paar Töne mit verschiedenen Rhythmen vorgegeben und wir haben dies nach gespielt. Nach einigen Minuten hat dann jede Instrumentengruppe (also Rhythmusgruppe, Posaunen,Trompeten und Saxophone) einen anderen Rhythmus gespielt, was dann schon sehr vielversprechend geklungen hat.

Nach vielleicht 15 Minuten haben wir dann nach und nach aufgehört zu spielen. Dann hat uns Herr Beyer nämlich erklärt, was Improvisation genau ist: mit wenigen, vorgegebenen Tönen taktelang gute und interessante Melodien spielen zu können.

Wenig später haben wir dann das Lied „Oh when the saints“ nach Gehör gespielt und dann hat jeder mit den Tönen der F-Dur Tonleiter, in welcher das Lied geschrieben ist, ein bisschen improvisiert. Anschließend hat unser Schlagzeuger Lukas immer verschiedene Rhythmen vorgegeben, zu denen wir dann auch improvisiert haben. Um ca. 16:25 Uhr haben wir dann eine 30-minütige Pause gemacht, in der geredet und Kaffee & Kuchen gegessen, bzw. getrunken wurde.

Nach der Pause haben wir dann Herrn Beyer „watermelon man“ von Herbie Hancock vorgespielt und danach hat jeder während der 16 Takte, wo ein Solo gespielt wird, improvisiert. Im Anschluss dazu haben wie dann mit den Tönen einer Pentatonik (Fünftonleiter) ein „Hin- und Herspiel“ gemacht, wo der Eine ein paar Takte improvisierte und ein Anderer hat dann darauf „geantwortet“. Das hat Spaß gemacht!

Um 17:45 Uhr haben wir noch zu dem Lied „One o´clock jump“ improvisiert, da wir dies auch normalerweise in der Bigband spielen. Im Anschluss darauf gab es noch eine etwa 20-minütige Pause.

Schließlich haben wir dann noch zu Cantaloup Island (Herbie Hancock) improvisiert, wobei Urban Beyer bei diesem Lied das Schlagzeug übernehmen musste, da unser Schlagzeuger ebenso wie einige Andere schon gehen musste. Wir haben dann nur noch bis ungefähr 19:00 Uhr Bigband gemacht.

Generell kann man sagen, dass es sich wirklich gelohnt hat, dass Urban Beyer uns prima die Improvisation beigebracht hat und dass wir auch schon besser und lockerer beim Improvisieren geworden sind. Es war ein sehr gelungener Tag!