G8 und G9

Hochbegabte und hochleistende Schüler/Innen werden am Wilhelmsgymnasium in besonderem Maße seit 2001 gefördert, damals mit dem Modell des G8-Zweiges, für das die Schule erstmals 2004 mit dem Gütesiegel für Hochbegabtenförderung ausgezeichnet wurde.

Mit Beginn des Schuljahres 2005/06 wurden im Zuge der landesweiten Einführung des G8-Modells an hessischen Gymnasien sogenannte Lerntalentklassen am WG eingerichtet, die an den Erfahrungen im G8-Zweig anknüpften. Es wurde ein Modell entwickelt, das auf Akzeleration und Enrichment basiert. Für diese Form der Begabtenförderung wurde das WG wiederum 2010 sowie 2013 mit dem Gütesiegel ausgezeichnet.

Mit der hessischen Reform der Gymnasien 2013 (Rückkehr zu G9, reine G8-Schule oder beide Zweige) hatte sich das WG zunächst für das Parallelangebot von G8 und G9 entschieden. Dadurch bedingt lief das Modell der Lerntalentklasse 2015/16 aus. Im Parallelangebot von G8 und G9 werden die Klassen 5 und 6 gemeinsam unterrichtet. Am Ende der Klasse 6 entscheiden die  Eltern und die unterrichtenden Lehrern gemeinsam für jedes Kind, welcher der beiden Zweige sich für die weitere Schullaufbahn empfiehlt. Nachdem sich das Wilhelmsgymnasium vom Parallelangebot verabschiedet hat, kann im Schuljahr 2019/20 letztmalig eine G8-Klasse ab der Jahrgangsstufe 7 gebildet werden.

Das Angebot der G8-Klasse stellt für besonders begabte Schüler/Innen eine Möglichkeit der Förderung dar. Darüber hinaus bietet die Schule hochbegabten Schüler/Innen im Nachmittagsbereich ein umfangreiches AG-Angebot, das auf verschiedene Bereiche und Interessensgebiete abzielt. Kursangebote im Rahmen der Kinder- und Jugendakademie Kassel sowie eine Vernetzung mit dem Schülerforschungszentrum Nordhessen (SFN) ermöglichen eine weitere Förderung.

Das Wilhelmsgymnasium nimmt aktuell an einem bundesweiten Projekt „Leistung macht Schule“ teil, das zum Ziel hat, besondere Begabungen im Regelunterricht zu entdecken und zu fördern.