Roboter-AG hebt ab: Mit Bits, Bytes und Begeisterung zur Deutschen Meisterschaft

Die Roboter-AG des Wilhelmsgymnasiums:
vordere Reihe (v.l.n.r) Jacob Wendt, Kristian Blumenstein, Bastian Peiler, Alexander Badikov, Mustafa Koudsi, Oskar Annecke, Florian Martin, Justus Scharm, Aurelius van Wagensveld, Moritz Lück, Joris Stönner, Jari Wunderlich, Torge Tewes, Julius Hallaschka, Liana Barischnick, Mattis Strobl, Nele Ebest, Friedrich Hübner
Der diesjährige Regionalwettbewerb des Robocup-Junior wurde in Kassel wieder in vier verschiedenen Disziplinen ausgetragen. Das Wilhelmsgymnasium nahm in diesem Jahr rekordverdächtig mit 18 Schülerinnen und Schülern, betreut von Dr. Matthias Willmann, in allen vier Disziplinen teil.
In der Kategorie „Maze“ versuchte sich erstmalig das Team „Captain Balu“ mit Friedrich Hübner und Mattis Strobl. Der Start verlief zunächst etwas holprig, aber durch eifriges Modifizieren schafften es die beiden am Ende doch auf das Siegertreppchen und belegten souverän den 1. Platz.

1. Platz (Maze): Mattis Strobl und Friedrich Hübner
Ebenfalls zum ersten Mal trat das Team „Cyber Knights“ in der Kategorie „Maze-Entry“ mit Julius Hallaschka und Torge Tewes an. Die beiden arbeiten seit fünf Jahren in der Roboter-AG mit Lego-Robotern. In den Herbstferien nahmen die Schüler an einem Workshop der Uni-Kassel teil, um dort einen eigenen Roboter auf Arduino-Basis zu bauen und zu programmieren. Der Einsatz hat sich gelohnt, denn auch Cyber Knights belegte in ihrer Kategorie den 1. Platz.

1. Platz (Maze Entry): Torge Tewes und Julius Hallaschka
Im „Line“-Wettbewerb hielt sich die Spannung, zumindest was die Belegung des ersten Platzes angeht, in Grenzen. Moritz Lück vom Team „BioBrause“, Weltmeister und zweifacher Europameister in verschiedenen Disziplinen, trat gemeinsam mit seinem Partner Felix Theobald von der Engelsburg im Line- Wettbewerb an. Sie erzielten dort so viele Punkte wie Platz 2, Platz 3, Platz 4 und Platz 5 zusammen. Selten gab es einen verdienteren 1. Platz!

1 Platz (Line): Moritz Lück und Felix Theobald
Unser Team „Bummelzug“ mit Florian Martin und Aurelius van Wagensveld war letztes Jahr noch auf der Europameisterschaft in „Line Entry“ vertreten. In diesem Jahr traten sie in der „höheren“ Disziplin „Line“ an. Leider konnte ihr Roboter nur im letzten Lauf sein Potential ausspielen, was insgesamt noch für einen 5. Platz reichte, wodurch die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft jedoch leider verpasst wurde.
Im Line-Entry-Wettbewerb war das WG in diesem Jahr mit fünf Teams angetreten, vier Teams aus Sechst- und Siebtklässlerinnen, die erstmalig an Wettbewerben teilnahmen und die beiden Achtklässler Oskar Annecke und Justus Scharm, die nach einjähriger Pause nun zum zweiten Mal mit dem originellen Teamnamen: „Die Torte auf der Kerze“ antraten. Beachtlich an ihrer Performance war, dass ihr Roboter sämtliche Läufe ohne einen einzigen Fehler absolvierte, Oskar und Justus sicherten somit für das WG auch in der Kategorie „Line Entry“ den 1. Platz.

1. Platz (Line Entry): Justus Scharm und Oskar Annecke
Mit gerade einmal 15 Punkten Abstand folgte das Team „Rasenmäher“ von Joris Stönner und Jari Wunderlich und einer nahezu perfekten Performance auf Platz 2. Besonders erfreulich war, dass auch der 3. Platz ans WG ging: Alexander Badikov und Mustafa Koudsi vom Team „WG Prime“ vervollständigten die WG-Präsenz auf dem Siegertreppchen.

2. Platz (Line Entry): Jari Wunderlich und Joris Stönner

3.Platz (Line Entry): Mustafa Koudsi und Alexander Badikov
Da im Line-Entry-Wettbewerb insgesamt 15 Teams angetreten waren, qualifizierten sich auch die Viertplatzierten für die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft. Zum Leidwesen der anderen teilnehmenden Schulen ging auch dieser Platz ans WG: an das Team „Eichhornschen“ mit Kristian Blumenstein, Bastian Peiler und Jacob Wendt.

4. Platz (Line Entry):Bastian Peiler, Kristian Blumenstein und Jacob Wendt
Wenn fünf WG-Teams in einem Wettbewerb antreten, in dem es nur vier Qualifikationsplätze gibt, weiß man leider schon im Vorfeld, dass sich mindestes ein Team nicht qualifizieren kann. Sehr schön, dass es tatsächlich vier WG-Teams geschafft haben, aber trotzdem sehr schade, dass wir unser Team: „Side-Eye“ mit Liana Barischnick und Nele Ebest nicht dabeihaben. Die beiden Sechstklässlerinnen steigerten ihre Performance von Lauf zu Lauf, in dem sie sowohl die Konstruktion als auch die Programmierung stetig verbessern, am Ende wurde dieser Einsatz mit einem 7. Platz belohnt, Glückwunsch dazu.
Die Roboter-AG des Wilhelmsgymnasiums kann durchaus auf eine erfolgreiche Vergangenheit zurückblicken, aber sowohl vier ersten Plätze bei allen vier RoboCup-Disziplinen, als auch 14 WG-Schüler als Teilnehmer an der Deutschen Meisterschaft sind für die AG eine neue Bestleistung. Allen Beteiligten gratulieren wir hierzu herzlich.
(wlm)
