MINT-SCHÜLERKONGRESS 2019

Hallo, wir sind Lara und Julie aus der 8c und wir haben den MINT-Schülerkongress 2019 im Schülerforschungszentrum Nordhessen besucht. Vor der Projektwoche hatten wir die Möglichkeit, zwischen vielen verschieden Projekten zu wählen und haben uns letztendlich für unser Projekt entschieden, das von Herrn Borg und Herrn Klotz angeboten wurde. In diesem Text würden wir euch gerne erzählen, was wir dort gemacht und gelernt haben.

Jetzt fragt ihr euch sicher, was dieser MINT-Schülerkongress überhaupt ist. Im Schülerforschungszentrum Nordhessen (SFN) haben Jugendliche das ganze Jahr über die Möglichkeit, selbstständig zu forschen und zu experimentieren. Ihre Projekte und Arbeiten präsentieren sie dann einmal im Jahr beim MINT-Kongress, bei dem man auch an interessanten Vorträgen und Workshops teilnehmen kann.

Also beginnen wir jetzt doch mal ganz am Anfang. Am ersten Tag sind wir um 9 Uhr am SFN angekommen und haben uns zuerst einen Vortrag über den Tod der Sonne angehört, der von einem Physiker gehalten wurde. Wir fanden die Präsentation sehr interessant und die Vorstellung, dass es unser Sonnensystem in garnicht so entfernter Zukunft nicht mehr gibt, hat uns ziemlich fasziniert. Deshalb haben wir uns direkt dazu entschieden, uns den folgenden Vortrag am nächsten Tag anzuhören. Als nächstes hatten wir etwas freie Zeit, in der wir uns die Schülerprojekte angesehen haben. Die für uns spannendsten Projekte waren selbsterzeugte Kugelblitze oder ein Modell für eine potenzielle zukünftige Mondstation. Dabei hat die Arbeitsgruppe zum Beispiel ein Konzept entwickelt, durch das Astronauten über längere Zeit auf dem Mond leben könnten.

Modell einer Mondstation

Es gab natürlich auch viele andere interessante Projekte in verschiedenen MINT-Bereichen, aber wir haben uns am meisten mit diesen beiden beschäftigt. Danach waren wir noch in einem Workshop zum Thema Brückenbau und dann war unser erster Tag dort auch schon vorbei. Am nächsten Tag haben wir uns dann den Folgevortrag zum Tod der Sonne angehört: „Der Tod des Universums“. Könnt ihr euch vorstellen, dass schon als das Universum entstanden ist klar war, dass es irgendwann nicht mehr existieren wird? Auch wir waren erst schockiert, haben dann aber schnell begriffen, dass alles einen Anfang und ein Ende hat und dass jedes Ende auch ein neuer Anfang ist. So wäre es zum Beispiel möglich, dass durch das Ende unseres Universums ein neues entsteht. Nach der Präsentation haben wir dann noch einen Workshop besucht, bei dem es um ein leuchtendes Protein ging, für dessen Entdeckung der Nobelpreis verliehen wurde. Nach einem letzten Blick auf durch ein Teleskop auf die Sonne war unser Besuch beim SFN auch schon vorbei.

Vortrag über das Sterben der Sonne

Rückblickend sind wir ziemlich froh, dass wir dieses Projekt gewählt haben und falls ihr selbst Freude am Forschen und Experimentieren habt, gibt es jederzeit die Möglichkeit, beim SFN vorbei zu gehen und an zu fangen.

Blick auf das Schülerfoschungszentrum Nordhessen (SFN)