Wir Gemeinsam gegen Mobbing

Ein respektvolles und wertschätzendes Miteinander ist eine zentrale Grundlage für erfolgreiches Lernen und ein gutes Schulklima am Wilhelmsgymnasium Kassel. Umso wichtiger ist es uns, Mobbing entschieden entgegenzutreten und alle Mitglieder unserer Schulgemeinschaft zu stärken.

Was ist Mobbing? Von Mobbing spricht man, wenn einzelne Schülerinnen oder Schüler über einen längeren Zeitraum hinweg wiederholt ausgegrenzt, beleidigt, bedroht oder körperlich angegriffen werden. Mobbing geschieht oft bewusst und nutzt Machtungleichgewichte aus. Die Folgen für die Betroffenen können gravierend sein – sie reichen von Angst und Rückzug bis hin zu ernsthaften gesundheitlichen Belastungen. Deshalb ist es wichtig, früh hinzuschauen und zu handeln.

Unser Weg: Der No Blame Approach Seit vielen Jahren arbeiten wir am Wilhelmsgymnasium erfolgreich mit dem „No Blame Approach“ gegen Mobbing. Dieser Ansatz verzichtet bewusst auf Strafen und Schuldzuweisungen. Stattdessen steht die schnelle und nachhaltige Unterstützung der betroffenen Person im Mittelpunkt. Wir haben mehrere Lehrkräfte, die in diesem Ansatz ausgebildet sind und ihn professionell seit Jahren durchführen.

Beim No Blame Approach wird eine kleine Unterstützergruppe aus Mitschülerinnen und Mitschülern gebildet, zu der auch Beteiligte des Mobbings gehören können. Gemeinsam wird überlegt, wie die Situation für die betroffene Person konkret verbessert werden kann. Ziel ist es, Verantwortung zu übernehmen, Empathie zu fördern und Lösungen zu finden, die das Mobbing dauerhaft beenden. Unsere Erfahrung zeigt: Dieser Ansatz wirkt oft schnell und stärkt gleichzeitig das soziale Miteinander in der Klasse. (Weitere Informationen zum Ansatz unter www.no-blame-approach.de)

Gemeinsam hinschauen und handeln Mobbing bleibt häufig lange unentdeckt. Es endet aber nie von alleine, sondern braucht einen Eingriff von außen! Deshalb ermutigen wir Schülerinnen und Schüler sowie Eltern, sich bei einem Verdacht auf Mobbing frühzeitig an die Klassenleitung, Frau Kretzschmar, Frau Krimmel, Frau Müller-Otto oder das SE:K zu wenden. Jede Meldung wird ernst genommen und vertraulich behandelt. Niemand muss mit Sorgen oder Beobachtungen allein bleiben.

Gemeinsam tragen wir Verantwortung dafür, dass unsere Schule ein sicherer Ort ist, an dem sich alle wohl und angenommen fühlen können!

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