Gelungene Abiturfeier am Fullestrand

Angenehme Temperaturen, kein Regen weit und breit: Die Rahmenbedingungen für die Abifeier am Bootshaus hätten nicht besser sein können. Und die Atmosphäre an der Fulda ist für entspannte Feiern ein Garant. Diese Abifeier wird noch lange in guter Erinnerung bleiben! Das hatten sich die frisch gebackenen Abiturientinnen und Abiturienten auch mehr als verdient. Die vergangenen zwei Jahre waren für alle eine besondere Herausforderung gewesen. Umso schöner, dass nun im Freien mit immerhin 180 gut gelaunten und entspannten Menschen das Ende dieses Lebensabschnittes begangen werden konnte.

Die Vorbereitungen dafür waren unglaublich aufwendig gewesen: ein Riesendank an das Küchen- und Serviceteam unter der bewährten Leitung von Dr. Schmidt-Isenbeck. Alles war selbst vorbereitet und frisch gekocht: Kräuterquark, Krautsalat, Thymian-Kartoffeln mit Meersalz – mit viel kulinarischem Geschick zubereitet. Rund 30 Kg Gemüse, 22 Kg Kartoffeln, 3 Liter Olivenöl – gewaschen, geputzt, geschnippelt und geschwenkt: Nach zwei Tagen intensiver Vorbereitung war das Grillmenü angerichtet. Die Festgesellschaft hatte die angenehme Qual der Wahl. Hausmacher- oder Salsicciabratwurst, mariniertes Kammsteak oder Lachsfilet, Schafskäse mit Tomaten und Kräutern oder doch lieber Hühnerbrustfilet? Und was nehme ich dazu? Mediterranes Gemüse oder Penne mit Basilikum-Pesto, Tomaten-Gurken-Salat mit Oliven, Feta und roten Zwiebeln oder Rucola mit Kirschtomaten, Mozzarella und Pinienkernen? Es blieben keine Wünsche offen und noch spät am Abend konnte ein Imbiss genommen werden.

Aber auch an Unterhaltung fehlte es nicht. Natürlich in erster Linie an den Tischen in zwangloser Atmosphäre. Aber viele Kurse ließen es sich nicht nehmen, ihren Lehrerinnen und Lehrern für ihr Engagement zu danken. Die oft sehr persönlich gehaltenen Reden der nun ehemaligen Schülerinnen und Schüler ließen auf das gute Verhältnis in den Kursen schließen. Sichtlich gerührt war manche Pädagogin oder mancher Pauker. Anekdoten wurden erzählt und Spitznamen verraten. Und am späteren Abend glänzte ein Herrentrio beim Vortrag von „Griechischer Wein“. Kein Wunder, dass erst gegen 5 Uhr die letzten Gäste den Weg nach Hause fanden oder der Servicebrigade beim Aufräumen halfen. Gegen Mittag war alles wieder sauber an seinem Platz, der Müll entsorgt und die Enten nahmen das herrliche Flussgrundstück wieder in Beschlag. (vlm)

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