Auschwitz-Exkursion: Wege des Erinnerns

Vom 16. bis 21. Januar 2026 waren 31 Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge Q1 und Q3 des Wilhelmsgymnasiums auf der Exkursion nach Oswiecim (Auschwitz), einer Fahrt, die das WG jedes Jahr für die Oberstufe anbietet.

Begleitet von Herrn Dr. Schäfer-Hartmann und Frau Dr. Schneider-Seidel, hat sich die Gruppe auf Spurensuche begeben. So konnten intensiv Einblicke in das Stammlager Auschwitz mit seiner Ausstellung zu Deportation, Lageralltag, grausamer Ausbeutung der Häftlinge und zur Aufarbeitung, der Länderausstellung, gewonnen werden.

Die Besichtigung des Vernichtungslagers Birkenau mit seiner berühmten Rampe und den Krematorien, in denen schätzungsweise 1,1 Millionen europäische Juden umgebracht wurden, war ein eindrucksvolles, aber auch bedrückendes Erlebnis.

Neben diesem Programm hatte sich die Gruppe zusätzlich mit zwei Kunstausstellungen befasst: mit einer, die die Perspektive eines überlebenden Häftlings zeigte, mit einer anderen von Gerhard Richter, dessen Gemälde nach damals heimlich aufgenommenen Fotos in Birkenau das Leiden und die Erniedrigung der Menschen auf besondere Weise in den Fokus rücken.

Der Tag in Krakau, an dem die Schülerinnen und Schüler sich auf die Spuren von Oskar Schindler begaben und auch das jüdische Viertel Kazimirz erkundeten, schloss die Exkursion ab.

Es wurde in Gesprächen und Reflexionen auf dieser Exkursion nach Auschwitz deutlich, dass uns, der Nachwelt, die Auseinandersetzung mit dem Holocaust niemals gleichgültig werden darf und wir das kollektive Erinnern lebendig halten müssen, in dem Wissen, „dass Auschwitz nicht vom Himmel gefallen ist“.

sns

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