Gesundheitstag - Jahrgang 11
Thema: Verkehr und Mobilität
Jugendliche wollen sich erfahren -
Jugendliche wollen sicher fahren!
Eine gesunde Ernährung und viel Bewegung in einer zuträglichen Umwelt sind zweifellos wichtige Voraussetzungen für ein gesundes Leben.
In einer derart auf Mobilität ausgelegten Gesellschaft wie der unsrigen kommt jedoch dem ÜBER-Leben im Verkehr eine nicht minder wichtige Bedeutung zu.
Die schulische Auseinandersetzung mit der Teilhabe am Verkehr geht dabei über die Fixierung auf das vorschriftsmäßige Verhalten hinaus und schließt auch die kritische Auseinandersetzung mit Erscheinungen, Bedingungen und Folgen des gegenwärtigen Verkehrs und seiner künftigen Gestaltung ein.
Am diesjährigen Gesundheitstag des WG standen Informations- und Trainingsmöglichkeiten zur Verfügung, die die Schülerinnen und Schüler zu einer sichereren Teilnahme am Straßenverkehr befähigen sollen:
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Gefahren durch Straftaten im Straßenverkehr |
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| Ergänzend zu theoretischen Darlegungen über Wahrnehmungs- und Reaktionsveränderungen nach Alkoholkonsum konnten die Teilnehmer die Auswirkungen mithilfe der Rauschbrillen erfahren. Einen realitätsnahen Eindruck vermittelte zudem der Fahrsimulator, in dessen nachgebildetem Pkw-Cockpit sich unterschiedliche Fahrszenarien simulieren lassen. Die Benutzer des Simulators erhalten dadurch eine Vorstellung davon, wie sich ihr Wahrnehmungsvermögen und ihre Fahrtüchtigkeit (Verlangsamung der Reaktionszeit, Tunnelblick usw.) unter Alkohol- resp. Drogeneinfluss verändern. |
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Seh-. Konzentrations- und Reaktionstests |
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| Von der Anschnallpflicht hat nahezu jedes Kind schon gehört, doch selbst viele Erwachsene meinen, im Falle eines Falles die auftretenden Kräfte mittels eigener Muskelkraft auffangen zu können. Die angeschnallten „Passagiere" des Gurtschlittens erfahren am eigenen Leibe, welche Kräfte tatsächlich auf sie einwirken, wenn sie mit ca. 9 km/h auf ein Hindernis aufprallen. Danach wird kaum ein Proband es je wieder „vergessen", den Sicherheitsgurt anzulegen. | |
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| Ein Horror-Szenario schlechthin: Unfall mit Überschlag. Das Auto liegt auf dem Dach, die Insassen hängen kopfüber in den Gurten. Das Blut drückt in den Kopf, der Mageninhalt hat den Rückwärtsgang eingelegt ... Mit kühlem Kopf und nach Übung im Überschlagsimulator ist eine Befreiung selbst aus einer solch misslichen Lage zu bewältigen! |
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Die Anhänger der BOB-Aktion von HNA und Verkehrswacht Kassel fanden viele neue Anhänger ... |
Der Rettungswagen der Feuerwehr Kassel war Magnet für Schülerinnen und Schüler aller Altersgruppen. Hier wurden alle Fragen rund um das Rettungswesen (Rettungskette, Leitstelle u.a.m.) kompetent und geduldig beantwortet. |
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| Jugendliche Fahrer im Alter von 18-24 Jahren unterliegen als Auto- oder Motorradfahrer einem überproportional hohen Risiko. Ihre Wahrscheinlichkeit, verletzt oder getötet zu werden, ist etwa dreimal so hoch wie beim Durchschnitt der Bevölkerung. Das Verkehrsverhalten wird bekanntlich nur zu einem Teil vernunftgesteuert; es sind zugleich starke emotional-affektive Antriebe beteiligt, die vielfach unbewusst bleiben und besonders auch bei extrem riskantem Fahren wirksam werden. Externe Moderatoren und gemeinsame fahrpraktische Beobachtungen sollen helfen, in ehrlicher Diskussion die Frage zu beantworten: "Was steuert mich, wenn ich ein Auto steuere ...?" |
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| Einfühlsame wie gleichermaßen eindringliche Präsentation über den Umgang mit tödlichen Risiken im Straßenverkehr. Jürgen Hildenbeutel, Polizeihauptkommissar (Hessische Bereitschaftspolizei), Kassel WARUM, Mami? Die letzte Sekunde deines Lebens ... |
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Wir danken dem Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung sowie dessen Kooperationspartnern, vor allem den Mitarbeitern der Deutschen Verkehrswacht, für die Unterstützung im Rahmen des Programms |
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Manfred Koch |
[Fotos: 1+2, 5-9, 11, 14: P. Malmus, 3+4, 8: S. Burgstedt, 12+13: M. Koch]














