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Französisch

„Ma patrie, c’est la langue française“

(Albert Camus)

Warum Französisch?

Die Bedeutung der französischen Sprache für die Arbeitswelt insbesondere innerhalb der Europäischen Union steht außer Frage. Nicht nur durch die enge wirtschaftliche Verflechtung mit unserem Nachbarland Frankreich (das deutsch-französische Handelsvolumen ist höher als das zwischen Deutschland und den USA) verdeutlicht den Einfluss des Französischen. Auch die Tatsache, dass Französisch als eine der Amtssprachen der EU und zusammen mit Englisch als Arbeitssprache bei der UNO fungiert, unterstreicht den Stellenwert der von mehreren hundert Millionen Menschen gesprochenen Sprache.

Französisch am WG

Um die Schüler in die Lage zu versetzen, sich sprachlich sicher innerhalb dieser großen Sprachengemeinschaft zu bewegen, verfolgen wir am Wilhelmsgymnasium ein kompetenzorientiertes Unterrichtskonzept, das lehrwerkbasiert (Découvertes) die sprachlichen Fähigkeiten der Schüler ausbildet. Darüber hinaus sollen den Schülern landeskundliches Wissen ebenso wie landestypische Besonderheiten vermittelt werden, um ihnen das „fremde“ Land näherzubringen.

Austauschprogramme

Die französische Sprache ist ein Kommunikationsmittel. Dies sollen die Schüler nicht nur theoretisch im Unterricht lernen, sondern auch praktisch selbst erfahren. Dies ermöglichen wir den Schülern durch eine Reihe von Austauschprogrammen mit dem frankophonen Ausland[1].

Die Erfahrungen zeigen, dass die Teilnahme an diesen Austauschprogrammen häufig einen deutlichen Motivationsschub  mit sich bringt, da die Schüler erkennen, dass sie das gerade Erlernte tatsächlich in einer realen Kommunikationssituation anwenden können. Hinzu kommt, dass die Schüler erste eigenständige Auslandserfahrungen machen können, die ihnen mehr Sicherheit für spätere Auslandsaufenthalte geben. Erfahrungsgemäß haben diejenigen Schüler, die später an einem der Langzeitaustauschprogramme teilnehmen, zuvor mindestens einen solchen "kurzen" Austausch erfolgreich absolviert.

In diesem Zusammenhang ist hinzuzufügen, dass besonders die Teilnahme an einem solchen Langzeitaustausch für die Schüler in der Regel nicht nur in sprachlicher Hinsicht, sondern auch für die Entwicklung der Persönlichkeit einen großen Gewinn darstellt.

Sprachdiplome[2]

Französisch ist als Zusatzqualifikation bei Bewerbungen an Universitäten und im Beruf aufgrund der eingangs angesprochenen Argumente durchaus gefragt. Aus diesem Grund haben die Schüler am Wilhelmsgymnasium bereits im Rahmen der schulischen Ausbildung die Möglichkeit, ein weltweit gültiges Sprachdiplom auf der Basis des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens abzulegen.

                                                                                                             Matthias Walz 



[1] Link zur Übersicht der Austauschprogramme

[2] Link zur Erläuterung der DELF-Prüfung

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