WG-Schüler bei den „Jungen Schreibtalenten aus Kasseler Schulen"
Am 22. April fand im Rahmen der „4. Kasseler Kinder- und Jugendbuchwoche" die Veranstaltung „Junge Schreibtalente aus Kasseler Schulen lesen eigene Texte" statt. Dazu hatte die Organisatoren der Woche Schüler aus den Klassen 8 – 13 in die Stadtbibliothek eingeladen.
20 Schüler aus der Albert-Schweitzer-Schule, dem Friedrichsgymnasium, der Lichtenbergschule, der Offenen Schule Waldau und dem Wilhelmsgymnasium nutzten das Forum und lasen eigene Texte. Die jungen Geschichtenerzähler, Sprachkünstler und Poeten spielten in allen Tonlagen. Mit einem Reigen von nachdenklichen, vergnüglichen, traurigen und spannenden Geschichten, Gedichten und sprachspielerischen Texten sorgten sie für einen spannenden und unterhaltsamen Abend.
Nicht zuletzt trugen auch die Schüler aus der Schreibwerkstatt des Wilhelmsgymnasiums mit hervorragenden Texten und einer souveränen Präsentation zum Erfolg des Abends bei.
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Irene Mey (Kl. 12, Bild rechts) las zwei Texte zum Thema „Räume": In dem Text „London – Raummangel" zeichnet sie ein Bild einer Fahrt in einer überfüllten Londoner U-Bahn: eingezwängt zwischen nichtssagenden Gesprächen, Teilnahmslosigkeit, Gefühllosigkeit, fühlt sich die Ich-Erzählerin in der Enge gefangen. Der Text „Sommerfrische-Freiraum" setzt dazu einen Kontrapunkt. Er führt zwei Wanderer auf eine Berghöhe. Auf dem Weg hinauf genießen sie den Freiraum, der alle Sinne weckt. |
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Timo Stockmann (Kl. 12, Bild links) erzählt in seiner Geschichte „Die Weite des Ozeans"eine Selbstmordgeschichte: Ein Mann stürzt sich von einer Klippe und wird in die Weite des Ozeans getragen. |
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Shabnam Rabani (Kl. 13, Bild rechts), die Initiatorin der Schreibwerkstatt am WG, nahm die Zuhörer in ihrem Gedicht „Mein Herbst" mit auf eine Reise in die Lüfte. In diesem Schwebezustand genießt das Lyrische Ich die Farben des Herbstes, die Weite und Unbeschwertheit des Lebens. |
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Mit beiden Beinen auf der Erde steht Christina Deinsbergers (Kl. 11) Gedicht „Mein Hut", in dem sie spielerisch und witzig die Wachstumsschübe von Kindern anspricht. |
Das Publikum dankte allen Schülern zum Schluss mit viel Applaus für den gelungenen Literaturabend.
Hier gibt es alle Texte zum Nachlesen:
Irene Mey: London - Raummangel
Irene Mey: Sommerfrische - Freiraum



