Die Essigsäurebatterie
Arbeitsmaterialien:
- 3 Bechergläser
- 4 Kabel
- einen Niedrig-Strom-Motor
- 3 Zink-Elektroden
- 3 Kupfer-Elektroden
Chemikalien:
- Wasser (H2O)
- Essigessenz (ca. 30 %)
Experimenteller Aufbau:

Versuchsaufbau:

Durchführung:
Man verdünnt zunächst Essigessenz mit Wasser (3 Teile Wasser, 1 Teil Essigessenz). In die Lösung werden die Elektroden gesteckt. Dies sind eine Zink und eine Kupfer-Platte, die abwechselnd in Reihe geschaltet werden.
Beobachtung:
An der Kathode (Zink) ist eine leichte Bläschenbildung zu beobachten. Dies ist mit hoher Wahrscheinlichkeit Wasserstoff, der sich bei der Aufspaltung (Elektrolyse) von Wasser bildet.
Erläuterung:
Das Zink (Zn) beginnt sich zu lösen und gibt dabei Elektronen ab. Diese setzten den Motor in Bewegung.
Tabelle mit den zu erhaltenden Spannungen
Die Differenz zwischen den Spannungsangaben sollten möglichst hoch sein, um ein gutes Ergebnis erzielen zu können. Unsere Stoffe sind Zn (-0,762) und Cu (+0,345).
| Elektrode | Li | K | Na | Mg | Zn | Fe | Cd |
| Spannung/Volt | -3,02 | -2,92 | -2,71 | -2,35 | -0,762 | -0,44 | -0,402 |
| Elektrode | Ni | Pb | H2 | Cu | Ag | Ng | Au |
| Spannung/Volt | -0,25 | -0,126 | 0 | +0,35 | +0,8 | +0,86 | +1,5 |
Verlauf der Arbeit
Wir haben zunächst Eisen und Silber als Elektroden und einen Apfel als Säure spendendes Objekt benutzt. Allerdings brachte diese Verbindung keine Erfolge in der Stromgewinnung. Als wir aber die Materialien änderten und Silber zusammen mit Zink als Elektroden verwendeten und Zitrotan (stark saures Putzmittel) als Säure erzielten wir deutlich bessere Ergebnisse. Wir stellten fest, dass wir um so mehr Strom erzielten, je saurer die Lösung war. Auch brachte das Rühren in dem Gemisch eine stärkere Spannung.
Ergebnisse der Arbeit
| Materialien | Reaktionsmittel | Stromstärke (mA) | Spannung (V) | ph - Wert der Säure |
| Eisen + Silber | Apfel | 0,8 | 0,1 | |
| Kupfer + Eisen | Apfel | 0,43 | 0,544 | |
| Eisen + Silber | 2 Äpfel | 0,4 | 0,607 | |
| Eisen + Silber | Zitrotan | 2,3 | 0,53 | Ca. 2 |
| Silber + Zink | Zitrotan | 8,0 | 0,9 | Ca. 2 |
| Kupfer + Zink | Zitrotan | 4,8 | 3,56 | Ca. 0 |
| Kupfer + Zink | Essigessenz | 6,1 | 2,6 |
Das Team

Andreas Schreiber und Daniel Marggraf
Quellen:
- Handbuch der experimentellen Chemie. Sekundarbereich II, Band 6 Elektrochemie; hrgg. v. Walter Jansen.
Köln: Aulis Verlag Deubner & Co, 1994 - Physik. 12. Auflage. hrgg. im Springer Verlag, Berlin, Heidelberg, New York; 1974