Unsere Schul-Solaranlage
Rund 350 ausgewählte Schulen wurden bundesweit von Preussen-Elektra und Partnerunternehmen mit Photovoltaikanlagen ausgestattet. Die Schulen hatten einen Eigenanteil von 3000 DM aufzubringen. Das Wilhelmsgymnasium wurde dabei mit je 1500 DM von der EAM und der Sparda-Bank-Kassel unterstützt. Die Solaranlage soll 3 Jahre lang von Schülern betreut werden. In dieser Zeit werden die gemessenen Daten monatlich per Internet an das Fraunhofer-Institut für Solare Energie-Systeme in Freiburg übertragen.
Die Anlage wurde am Mittwoch, den 15.09.1999, um 09.27 Uhr in Betrieb genommen. Sie erzeugt im Jahresdurchschnitt pro Tag bei 8 Quadratmetern Modulfläche ca. 2 kWh an elektrischer Energie. Die maximale Leistung beträgt ca. 1 kW bei voller Sonneneinstrahlung im Sommer, mittags. Die Solaranlage ist ziemlich genau nach Süden ausgerichtet (ca. 5° Abweichung nach Südwesten). Der Winkel zwischen waagerechtem Schuldach und Modulfläche beträgt 30°.
Auf dem Dach befindet sich eine aus 9 Solarmodulen mit je 36 polykristallinen Solarzellen bestehende Photovoltaikanlage. Die Generatoren und Solarzellen sind jeweils in Reihe geschaltet. Der von der Anlage erzeugte Gleichstrom wird über eine DC-Freischaltstelle (An-/Ausschalter) zu einem Wechselrichter geleitet, der ihn in stromnetztauglichen Wechselstrom umwandelt und die Daten an den Computer im Physikraum weiterleitet. Über einen Zähler und zwei Sicherungsschalter gelangt der Strom ins Schulnetz.
Technische Daten:
Leerlaufspannung eines Moduls: 21,5 V - pro Solarzelle etwas über 0,5 V
Wechselrichter Sunny Boy SWR 850 der Fa. SMA, Niestetal-Sandershausen:
- Nennleistung: 850 W
- Einschalten des Wechselrichters: bei 50 V Solarspannung
- Weiterleiten des Stroms vom Wechselrichter ans Schulnetz : ab 152, 1 V
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| Diese Kurve stellt die elektrische Leistung dar, die am 01.11.1999 ans Schulnetz weitergeleitet wurde. |
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| Durch diese Luke gelangt man über die Aula zur Solaranlage. | Der Zähler über der Aula |
Ulrich Glebe
Mark Weber-Krüger

