letzte Änderung am 15.10.2014

Religionsunterricht am WG

 

                                                                                        © Paul Oberländer, 2013

Warum Religionsunterricht?

 

Um Antworten zu finden auf wichtige Fragen des Lebens wie zum Beispiel:

 

Was ist der Sinn meines Lebens? Was kommt danach?

Es gehört zum Mensch sein, solche Fragen zu stellen. Im Religionsunterricht suchen wir nach tragfähigen Antworten.

 

Warum tragen muslimische Mädchen Kopftücher? Woran glauben eigentlich Buddhisten?

Der Religionsunterricht macht fremde Kulturen verständlich. Er kann dazu beitragen, dass sich Jugendliche unterschiedlicher Herkunft mit Toleranz begegnen.

 

Avatar- Aufbruch nach Pandora: Nur ein Unterhaltungsfilm oder Sehnsucht nach Erlösung?

Literatur, Kunst, Musik und Film kann man mit Grundkenntnissen der Bibel oft besser verstehen.

 

Designerbabys? Gentechnik? Dürfen wir alles, was wir können?   

Der Religionsunterricht stellt die Frage nach Verantwortung. Er befähigt Jugendliche, ein eigenes Urteil zu finden und sie für die Bewahrung der Schöpfung, Gerechtigkeit und Frieden zu sensibilisieren.

 

Die Mannschaft und ihre Ziele

Der Religionsunterricht wird von einer engagierten Fachschaft konfessionsgebunden unterrichtet. Er befindet sich - wie alle Fächer - in einer Umbruchsphase, weg vom reinen Lehrplan hin zur Kompetenzorientierung. Ein Schulcurriculum ist in Arbeit bzw. in der Erprobungsphase.

Besondere Leckerbissen

Jährliche Leckerbissen des Religionsunterrichts sind für uns zum einen die Exkursionen mit dem Jahrgang 8 auf Luthers Spuren. Alle Religionsschüler- und Schülerinnen fahren nach Eisenach und besuchen die Wartburg und das Lutherhaus. Außerdem gibt es in der Adventszeit  Andachten in Lehrer- und Schülerinitiative. Neu entwickelt und erprobt wird die Kirchennacht für die Schülerinnen und Schüler der Einführungsphase in Kooperation mit der Landeskirche.

 

 

Das Kleingedruckte

Der Religionsunterricht ist ein normales Unterrichtsfach, das fast durchgängig vom Jahrgang 5 bis zum Abitur mit zwei Wochenstunden bzw. in der Qualifikationsphase mit drei Wochenstunden unterrichtet wird. Im Jahrgang 7 und 8 wird jeweils nur ein halbes Jahr Religionsunterricht erteilt. Die eingesparten Stunden werden in die Oberstufe verschoben, um die dritte Religionsstunde in der Qualifikationsphase zu gewährleisten. Religionsunterricht wird benotet und ist versetzungsrelevant.

 

Alle evangelischen und katholischen Schülerinnen und Schüler nehmen in der Regel am Religionsunterricht ihrer jeweiligen Konfession teil. Schülerinnen und Schüler, die einer anderen oder keiner Religion angehören, besuchen den Ethikunterricht, können aber auch an einem Religionsunterricht teilnehmen.