Pädagogische Ziele

Warum haben wir eine Roboter-AG am WG?

letzte Änderung am 20.02.2014

Der Mangel an Ingenieuren wird regelmäßig öffentlich diskutiert. Eine solche Arbeitsgemeinschaft bietet die Chance, sich diesem Arbeitsbereich spielerisch zu nähern.
Wichtig ist es dabei, dass auch jahrgangsübergreifende Gruppen gebildet werden, damit die jüngeren Schülerinnen und Schüler von den älteren lernen können. So werden die älteren AG-Mitglieder auch in eine soziale Verantwortung genommen, ohne die eine solche AG mit z.Z. ca. vierzig Teilnehmern für einen einzelnen Lehrer ohnehin nicht zu managen ist.

Es geht aber nicht nur über die jahrgangsübergreifende Teamfähigkeit. Roboter müssen konstruiert und  RoboCupJuniorprogrammiert werden, damit sie gesetzte Aufgaben erfüllen können. Dabei stellt sich immer wieder heraus, dass die einen Schüler lieber konstruieren, die anderen lieber programmieren wollen. Eine Arbeitsteilung ist da sehr zweckmäßig. Dies erfordert aber ein hohes Maß an Abstimmung zwischen den beteiligten Partnern.

Selten gibt es schnelle Erfolge, oft Fehlversuche. Nur über wiederholte Testreihen kommt man zum Ziel. Konstruktive Änderungen müssen mit dem Programm abgestimmt werden. Geduld ist gefragt. Die Partner müssen sich aufeinander verlassen können.

Es geht auch auch um die Präsentation der Arbeiten. In der First-Lego-League gibt es einen speziellen Wettbewerbsteil, der sich damit befasst. Beim RoboCupJunior wird eine Präsentation der Roboter gefordert.

Ältere Schüler lernen auch, wirtschaftlich zu denken, da die Beschaffung der Bauteile viel Geld kostet. Auch Gespräche mit potentiellen Sponsoren gehören dazu.

Nur wer die gesamte Palette beherrscht, ist langfristig erfolgreich.