Unsere Schüler als Rudertrainer

letzte Änderung am 27.06.2017

Rudern ist zwar eine komplexe Bewegung, dennoch kann jeder, ganz nach seiner konditionellen Verfassung, diese Bewegung ausführen. Gerudert wird am Wilhelmsgymnasium bereits ab der 5. Klasse nach den Osterferien.  Dabei steht das soziale Miteinander und Lernen im Vordergrund. Jedes Jahr beginnen zwischen 30 und 30 Kinder zu rudern. Da diese Anfängerzahl alleine von den Lehrkräften nicht zu bewältigen ist, engagieren sich ältere Jugendliche (ca. ab der 8. Klasse)  ehrenamtlich und bringen den Jüngeren eigenverantwortlich das Rudern bei.  Aber bereits wenn es darum geht, ein Boot zu Wasser zu lassen bzw. wieder aus dem Wasser in die Bootshalle zu bringen, sind helfende Hände gefragt. Da die Boote schwer sind, müssen sich die Jugendlichen gegenseitig beim Tragen helfen. Des Weiteren ist es mit dem Rudern alleine nicht getan. So müssen die Boote nach einer Ausfahrt gereinigt werden und zusammen mit den Skulls wieder in die Bootshalle geräumt werden. Zusätzlich muss jedes Mitglied im Verein Arbeitsstunden ableisten, um z.B. gemeinsam den Steg im Frühjahr in die Fulda zu setzen bzw. im Herbst wieder herauszuholen. So leistet jedes Mitglied einen Beitrag für die Gemeinschaft und übernimmt Verantwortung für das Material, das es benutzt. Es ist also nicht so wie in anderen Sportarten oder im Fitness Studio, wo man einfach nur zum Training und anschließend wieder nach Hause geht.

Weiterhin gibt es Jugendliche, die selbständig das  Rennrudertraining von jüngeren Athleten übernehmen, sich als Bootswart verdient machen oder sich als Jugendwarte für die Belange der Jugendlichen im Vorstand des Rudervereins einsetzen.
kra