Gedenkstättenfahrt nach Auschwitz vom 19. bis 24. Januar 2018

letzte Änderung am 30.01.2018

Exkursion nach Auschwitz

Dieses Foto zeigt unsere Schülergruppe, 19 Schülerinnen und Schüler der Q1 und Q3 des Wilhelmsgymnasiuns sowie unsere beiden begleitenden Lehrer, mit unserem Fotobeitrag für die Aktion „We remember“. Am 27. Januar wird vermutlich auch unser Foto dieser Social Media Aktion, zu der der Jüdische Weltkongress aufgerufen hat, bei der Gedenkfeier an die Befreiung von Auschwitz am 27. Januar 1945 in der Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrations- und Vernichtungslagers projiziert.

Während unseres viertägigen Aufenthaltes übernachteten wir in der Internationalen Jugend- und Begegnungsstätte in Oswiecim. Nur wenige Minuten entfernt befindet sich das Stammlager Auschwitz, welches wir am ersten Tag besuchten. Am darauffolgenden Tag wurde die Führung in Auschwitz II (Birkenau) fortgesetzt. Das Programm enthielt ebenfalls eine Stadtführung mit Besuch des jüdischen Zentrums in Oswiecim. Die unmittelbare Perspektive von Auschwitzüberlebenden erhielten wir in einem Zeitzeugengespräch mit Herrn Dr. Waclaw Dlugoborski sowie durch den Besuch der Kunstausstellung „Labyrinthe“, in welcher ein Auschwitzüberlebender nach 50 Jahren des Schweigens seine Erlebnisse in großflächigen Zeichnungen verarbeitete. Wir ließen das Programm mit einem ganztägigen Ausflug nach Krakau ausklingen.

Wir bekamen mit der Fahrt die Möglichkeit, Einblicke zu sammeln und uns mit thematischen Aspekten der NS-Zeit, besonders dem Leben und Sterben im Stammlager Auschwitz I und im Vernichtungslager Auschwitz II/ Birkenau, aber auch mit der Geschichte Polens intensiv zu befassen. Der zusätzliche Besuch der verschiedenen Länderausstellungen im Stammlager zeigte eindrucksvoll  das Schicksal der jüdischen Bevölkerung und weiterer Opfergruppen verschiedener europäischer Länder.

Insgesamt war es eine wertvolle und wichtige Erfahrung, die sehr ergreifend war. Wir bedanken uns beim Herrn Sell für die gute Organisation sowie bei Frau Wittinghofer-Kleesiek, die die Fahrt mit begleitet hat.

In diesem Zusammenhang sind ebenfalls dem Verein zur Förderung der Internationalen Jugendbegegnungsstätte Oświęcim/Auschwitz, Wolfsburg e.V. (FIJA), der Hessischen Landeszentrale für pol. Bildung und dem Förderverein des Wilhelmsgymnasium Kassel für die geleistete finanzielle Unterstützung zu danken.

Daniela Pavlov und Emilia Heimanns, Q1